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Die Geschichte vom Soldaten
Zum Inhalt:
Ein Soldat kehrt auf Heimurlaub in seinen Geburtsort zurück und gerät zuvor in die List des Teufels, der ihm ein Zauberbuch für seine Geige anbietet. Er nimmt das Angebot des Teufels an, bei dem er auch übernachtet. Aus einer Nacht werden drei Jahre, seine Braut ist nun verheiratet und niemand erkennt ihn wieder. Das Zauberbuch ermöglicht dem Soldaten große Reichtümer, doch das Glück bleibt ihm verwehrt, bis er eines Abends mit dem Teufel Karten spielt und diesem die Geige wieder wegnehmen kann. Ein Märchen, in seiner absurden Anti-Logik wunderbar begleitet, durchleuchtet und vielfarbig wiedergespiegelt durch Strawinskys Musik. Die Geschichte vom Soldaten - neu in Szene gesetzt als Monolog eines modernen Kriegers.
Dieser ist eines Tages mit einem Märchen konfrontiert, zum Zeitvertreib, Urlaub vom besinnungslosen Tun, das sich zusehends als Story seiner selbst erweist, als Geschichte eines Mannes, der nach und nach alles hat: Frauen, Kleider, Wagen, Schlösser, überfüllte Tische. Alles, nur keine Identität. Die ist ihm abhanden gekommen auf dem Weg zum Wohlstand. Nach außen einsam und beziehungslos, verwickeln ihn innere Figuren in ein Zwiegespräch: Er begegnet dem „König" und der „Geliebten", die seine Hilfe brauchen. Diese befinden sich in einem erbärmlichen Zustand, sind weder tot noch lebendig. Musik schafft die Brücke zu ihnen. „Tango, Walzer, Ragtime". Doch die Idylle währt nicht lange. Eine letzte Grenze lockt: Dahinter...?
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