Achtung, diese Seite wird nicht mehr aktualisiert- für weitere Informationen siehe www.livingmovement.org
Important: This site will no longer be updated. For up-to-date information pse visit www.livingmovement.org

http://www.livingmovement.org

Tewang Bulang und das Wünschen: das erfolgreiche Programm für die ganze Familie

Fundevogel Junior: Kinder spielen für Kinder

Fundevogel Minimaus: Kurse für Kinder zwischen 3 und 8

„Jetzt!"

Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Die Zottelhaube
Norwegisches Volksmärchen

Schatten - Puppen
Eine Geschichte zwischen Tag und Nacht

Schneewittchen

Danubio im Traumwasser

Movimento, "...und so viel Welt !"

Die Geschichte vom Soldaten

MIMAGES -  A Symphony in Movement
"There are so many thoughts that only the body can think..." (Mats Ek)

Die Produktion 'Mimages' ist eine Gemeinschaftsproduktion von KünstlerInnen aus Nord-, West-, Mittel- und Südeuropa, die sich unter dem Ensemblenamen Maison des Mimages präsentieren. Einige Mitglieder des Ensembles haben selbst Ensembles geleitet und/oder jahrelange Erfahrungen als DarstellerInnen und ChoreographInnen für Eurythmie hinter sich. Alle gehören zu der Avantgarde des Eurythmietheaters und gestalten ein aktuelles und a-typisches Erscheinungsbild dieser Kunst: Nicht Musik oder Sprache interpretierend, sondern autonom in der Darstellung.

Aus Improvisationen entsteht momentan in verschiedenen Ländern die Substanz der Produktion. Das Thema „Evolution/Wandlung/Individualisation" wird in origineller Weise auf die Bühne gebracht. Auf der Grundlage eines kleinen holländischen Märchens wird dieses Thema aufgebaut. Musikalische Environments werden dazukomponiert. Es entsteht eine Bewegungsarchitektur, eine „Symphony in Movement". Das internationale Ensemble besteht aus 15 EurythmistInnen, 1 Performer, 2 Percussionisten und 1 Lichtdesigner. Angestrebt werden ein Dialog mit der heutigen Tanzszene sowie die Einrichtung eines Organisationsnetzwerkes für die Durchführung von Eurythmiegastspielen im westlichen Europa.

Das Märchen: Der wunderliche Zapfer -  Auf dem Meer bekamen die Matrosen jeden Tag ein Gläschen Schnaps. Eines Tages wurde an Bord gestritten, und der Kapitän entschied: "Es wird nicht mehr gezapft". Da fragte einer der Matrosen, ob er etwas ausschenken dürfe, ohne das Geneverfaß in der Kombüse anzuzapfen. Der Kapitän war einverstanden. Der Mann nahm einen Hahn aus seiner Hosentasche, drehte diesen in den Mast und schenkte aus. Die anderen wussten nicht, ob sie richtig sahen.
Als das Schiff bereits einige Tage auf hoher See war, wurde es dem Matrosen zu eng.  Er bat den Kapitän die Fallleiter herunter- und ihn aussteigen zu lassen. Der Kapitän dachte, der Mann sei verrückt geworden. Der Matrose aber hielt es nicht mehr aus und drängte darauf. Zuletzt wusste der Kapitän nicht weiter. Er fand keinen Rat und ließ die Fallleiter herunter. Der Mann kletterte bis nach unten und wanderte über das Wasser davon. Da die Geschwindigkeit des Schiffes beachtlich war ,verloren sie ihn alsbald aus den Augen. Ob der Mann je Land erreicht hat oder ertrunken ist, weiß niemand...  (Holländisches Volksmärchen)

Zum Titel der Produktion: "Wir können weder die Form noch die Bewegung einer Farbe sehen. Die Emotion aber , die sie in uns wachruft, kann uns in Bewegung, in Bewegtheit versetzen, bis hin zum tiefsten Bewegtsein. Den Ausdruck für dieses besondere Gefühl suchen wir mit Hilfe der Mimages, das heißt: mit Gesten, die nicht zum Repertoire des realen Lebens gehören...  Der Begriff "Emotion" bedeutet etymologisch ‚in Bewegung bringen'. Wir mimen unsere Welt jeden Tag, ohne es eigentlich zu wissen. Wenn man liebt, mimt man instinktiv den anderen in sich."
So formuliert der berühmte Theaterpädagoge Jacques Lecoq einen wesentlichen Aspekt seiner Schauspielschulung. Eurythmie, im Sinne Lecoqs ist: eine mimodynamische Arbeit. Unser Projekt ist das auch.

Weitere Infos