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"Jetzt!"
Die Inszenierung basiert auf der Erzählung "Das Lächeln am Fuße der Leiter"von Henry Miller. Unter den Werken Millers nimmt diese Fabel vom sehnsüchtigen Ich, das zu sich selber finden möchte, vom Clown, seinem Lächeln, seinerTrance, dem Mond und der Leiter einen besonderen Rang ein: August, die Hauptfigur, "ist einzigartig unter allen meinen (literarischen) Gestalten - er fiel mir vom Himmel zu."
Hier wird auf der unablässigen Suche nach Reinheit und Glückseligkeit eine Stimme hörbar, die von der Utopie, der Selbst-Verwirk-lichung spricht- ein poetischer Anruf des Glücks. Die Gestalt des Clowns August gleicht Miller vielleicht am ehesten, dem Dichter, der selber die Geschichte ist, die er erzählt. Und wovon diese Geschichte handelt, das wird am Schicksal des Clowns kenntlich, an seiner verlorenen und wiedergefundenen Identität. Indem er sich der Welt hingibt, verliert er sich selber, denn die Leute,die über ihn lachen, lachen nicht aus der Glückseligkeit, die das Lächeln des Clowns ihnen schenken will. Seine ungebrochene, ungestillte Sehnsucht führt zu einem endgültigen Irrtum. "Der Clown ist ein handelnder Dichter. Er ist selbst die Geschichte, die er spielt. Es ist immer die gleiche Geschichte - Verehrung, Aufopferung, Kreuzigung. A Rosy Crucifixion, meine ich...
Pressekritik (.pdf)
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